Vermittlung von Grundkenntnissen und argumentativen Kompetenzen in Wissenschaftstheorie und Methodologie, Orientierungsangebote in den Patchworks der Erziehungswissenschaften unter Berücksichtigung von Institutskontexten.
Angesichts der Unübersichtlichkeit der Übersichten wird die gegenwärtige Verfassung der Erziehungswissenschaft häufig als plurale charakterisiert. Damit ist die Orientierung im Dickicht der Ansätze und Konzeptionen zwar schwieriger, aber nicht unmöglich geworden. Ausgehend von einigen Begriffsklärungen befassen wir uns mit einer Auswahl erziehungswissenschaftlicher Konzeptionen und einigen grundlegenden Unterscheidungsmöglichkeiten (z.B. wissenschaftliche Theorien und Wissenschaftstheorie, methodische und methodologische Fragen).
Der Kurs enthält Vorlesungs- und Diskussionsteile sowie Reflexionsaufgaben und netzbasierte Studienelemente. Dabei geht es um die wissenschaftliche Auseinandersetzung im Diskussionsforum zur Lehrveranstaltung und die Textarbeit aus dem Bereich der Wissenschaftstheorie als kombiniertes Angebot zwischen Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Exzerpieren) und einem Kennenlernen wissenschaftstheoretischer Problemstellungen.
Anwesenheit, Beteiligung in Präsenzphasen und online (Übungsaufgaben), Verfassen einer Reflexion über den Lernprozess (1-2 Seiten) sowie wahlweise entweder (1) Erstellung eines Wiki-Beitrags oder (2) Erstellung einer Übungssequenz mittels BASES-Tools.