Idee
Aufgrund einer Lv, die ich im Ws 2007/08 besuchte, kam ich auf die Idee in meinem Projekt etwas über Roma und Sinti (allgemeiner bekannt unter Zigeuner, was jedoch ein abwertender Begriff ist) zu veröffentlichen, da ich persönlich die Lv sehr spannend fand. Da dies nun doch ein sehr großes und vielseitiges Thema ist, beschränkte ich meinen Teil auf das bekannte Romatheater „Pralipe“. Wer sich allerdings doch gerne etwas allgemeiner informieren möchte, hat die Möglichkeit dies im folgenden link zu tun:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zigeuner
Viel Spaß beim Recherchieren!
Motivation
Da ich selbst bereits zweimal an einem Theaterprojekt teilnahm und diesbezüglich sehr interessiert bin, kam mir „Pralipe“ sehr gelegen. Für den damaligen Leistungsnachweis musste ich ein Referat machen und kam deshalb auf die Idee, die Power Point im biwiwiki zu veröffentlichen,
um dadurch diese doch sehr praktische Funktion zu testen. Aufgrund einiger Schwierigkeiten, die sich mir ergaben, konnte ich sie nicht rechtzeitig online stellen, beschloss jedoch das Projekt trotzdem fertig zu stellen.
Ziel
Wie bereits erwähnt, wollte ich für meine Präsentation eine Power Point online stellen (siehe link oben) und hier noch einige, meines Erachtens interessante Punkte bezüglich der Roma und Sinti veröffentlichen und mit den jeweiligen Internetseiten verlinken. Allerdings muss ich hier an dieser Stelle erwähnen, dass ich versuchte mich informationsmäßig nicht mit der Power Point zu überschneiden, deshalb sind hier angeführte Informationen nicht unbedingt identisch mit der Power Point und doch gehört es zusammen.
Kontakt
Marion.Mueller@student.uibk.ac.at
PRALIPE
„Kunst war in der Gesellschaft der Roma integraler Bestandteil des Alltagslebens. Jede Beziehung, jede Situation, jedes Geschäft, jedes Produkt konnte von jedem kunstvoll gestaltet werden.“
Zitat: Reemtsma, Katrin: Sinti und Roma. Geschichte, Kultur, Gegenwart. S. 75
Weshalb nennen sie sich Pralipe?
Die häufig wechselnden Machtverhältnisse in Kosovo haben das Volk geteilt. Es gibt dort eine serbische, eine türkische und eine albanische (Ashkali) Romagruppe. Die schwierige Situation zur damaligen Zeit ließ die Verfolgten und Diskriminierten etwas grundlegendes Verstehen: Nur wenn sie zusammenhalten, werden sie überleben.
www.antifa-west.org7x07rassismus/ashkali/pralipe// „Schon 1992 hat das Theater an der Ruhr gemeinsam mit Pralipe eine Tournee „Theater gegen Gewalt“ durch viele Städte der Bundesrepublik durchgeführt.“ www.wdr.de/online/gegenrechts/aktion/ruhr.phtml//
Roberto Ciulli, der Leiter im Theater an der Ruhr holte Pralipe fix in sein Haus und entschied eine soziokulturelle Gemeinschaft zu gründen, um dadurch den vorherrschenden Vorurteilen entgegen zu wirken und ein Zueinander zu ermöglichen und die Integration der Roma zu erleichtern.
Vom 29. bis zum 31. April 2001 gastierte das Roma Theater in Wien mit dem Stück „Z 2001. Die Tinte unter meiner Haut“.
Der Zahl Z 2001 steht einerseits für die am Unterarm tätowierten Roma und Sinti im Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau und andererseits für die vielen Verfolgungen und Diskriminierungen jener auch heute noch im 21 Jahrhundert. Das Stück handelt von der Liebe zwischen „Ariern“ und „Zigeunern“.