Multimedia Modelle

Multimedia bezeichnet verschiedene, meist digitale, Medien wie z.B. Text, Fotografie, Grafik, Animationen, Audio und Video. Der Inhalt ist so konzipiert, dass Interaktion stattfinden kann und der Betrachter basierend auf mehreren Sinnen Zugang zu dem Thema des Mediums findet.

Zur Person Paul Heimann

Geboren wurde Heimann 1901 in Schlesien und studierte Pädagogik und Slawistik an der Breslauer Universität bis er in Berlin das Wirtschaftsstudium aufnahm. Seine Berufliche Tätigkeit fing er im Schuldienst in Berlin an wurde nach dem zweiten Weltkrieg Russischdozent und arbeitete zur selbe Zeit als Redakteur der Zeitschrift „Pädagogik“ Im Jahre 1953 wurde er zum Professor der Pädagogischen Hochschule Berlin ernannt.

„Heimanns Schwerpunkte waren die Reformation der Lehrerbildung, die des Schulsystems, die Theorie seiner „Lehr- Lerntheoretische Didaktik“ (LDL) und das neu aufkommende Problem der Massenmedien in der Bildung. Durch seine Forderung für die Lehrerbildung ein Praktikum „Didaktikum“ Anfang der 60er Jahre in Berlin einzuführen entstand die so genannte „Berliner Schule“.“

Die Berliner Schule

Das Berliner Modell bezeichnet eine Didaktische Schulung für den Lehrkörper. Mit Hilfe dieser Methode soll es ihm gelingen seinen Unterricht rein empirisch und wertfrei zu gestalten. Die daraus entstehenden didaktischen Entscheidungen können dann empirisch analysiert werden. Weiterhin soll die Berliner Schule dazu beitragen verschiedene Unterricht beeinflussende Faktoren in die Unterrichtsplanung mit einzubeziehen, bzw. sie vorerst zu berücksichtigen. Dadurch soll nachhaltiges, gezieltes und geplantes Lehren und lernen ermöglicht werden. Die Berliner Schule will trotz unterschiedlicher Bedingungen und Situationen zu sinnvollen Ergebnissen kommen um über die „W-Fragen“ (Warum, Wohin, Was und Wie) in einer Gruppe entscheiden zu können. Weiterhin gibt sie Hilfestellung zur Analyse und Planung des Ablaufes und die Reflexion und Auswertung der Arbeits- und Gruppenstunden.

1000ways eLearning

1000ways.ch ist eine Interaktive Lernplattform, die für Lehrer und Schüler online zugänglich ist, um sich im Dialog auszutauschen, zu helfen und letztendlich um Erkenntnis zu gewinnen. Ein Aspekt dieser Lernplattform ist das es keinerlei Hierarchie zwischen Lehrern und Schülern gibt. Es handelt sich hierbei um Lernpartner die sich in vorgegebene Rollen versetzen und je nach bedarf Aufträge erstellen oder bearbeiten.

1000ways.ch wurde von zwei Schweizer Lehrern ins Leben gerufen, (Peter Galin und Urs Ruf) die eine Idee hatten nicht mehr alleine im Monolog zu lehren und zu lernen, sondern Ort und Zeitunabhängig dieses in einem Dialog zu betreiben. Spielerisch kann wissen weitergegeben und neue Wissensgebiete erobert werden. Es stellt besondere Herausforderungen an den Lernenden, der sehr viel mehr durch eigenverantwortliches und kooperatives Lernen gefordert ist. Diese Aspekte werden in der aktuellen Lernkultur eher ignoriert, denn noch immer zielen die heutigen Lernstrukturen sehr stark auf die Vermittlung von Wissen ab und vernachlässigen dabei die Kompetenz, sich selber Wissen anzueignen, anstatt immer vom Lehrenden angeleitet zu werden, und vermitteln auch nicht die Fähigkeit kooperativ zu lernen und zu arbeiten. Der Kern von virtuellen Aufgaben ist der Ansatz des problemorientierten Lernen, dem eine konstruktivistische Auffassung vom Lernen zu Grunde liegt, die sehr stark von Eigenaktivität, Selbststeuerung und Kooperation ausgeht. Außerdem ist es nun möglich etwas maßgebliches zu lernen. Das lernen!


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